Hoi, Nederland! Wiedersehen mit lieben Freunden in Friesland
- Desi

- vor 1 Stunde
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Wir sind nun in Flensburg und machen uns langsam auf den Weg Richtung Harlingen in den Niederlanden. Dort wollen wir ein paar Tage bei unseren Freunden Petra und Piet verbringen, die wir mittlerweile vor drei Jahren an einem Campingplatz in Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz kennengelernt haben. Wir waren dort Platznachbarn und haben uns sehr gut miteinander verstanden. Piet und Petra haben uns sogar vor zwei Jahren auf einen Kaffee auf ihrer Durchreise nach Südtirol besucht.
Wir gehen den nächsten Tag gemütlich an und finden, dass es wieder Zeit für einen Campingplatz wird. Ein neuer Wäscheberg wartet auf uns! So machen wir zwischen Oldenburg und der niederländischen Grenze nochmal einen Zwischenstopp auf dem Campingplatz am Idasee, den wir bis auf ein paar vereinzelte Gäste ganz für uns alleine haben. Wir dürfen uns also ganz in Ruhe dem Wäschewaschen widmen 😄. Mittlerweile hatten wir den Dreh raus und es klappte einwandfrei. Nach einer ruhigen Nacht und einem gemütlichen Morgen mit Brötchenstopp bei einer örtlichen Bäckerei ging unsere Reise weiter.
Nun aber soll es endlich auf nach Harlingen gehen! Wir sind aufgeregt, wieder ein neues Land zu erkunden. Okay, ich bin wieder aufgeregt. Mario war als Kind schon häufiger in den Niederlanden und bringt mir ein paar Brocken Niederländisch bei. Mein Kopf kann es nicht ganz verarbeiten, denn nach Norwegisch und Dänisch soll nun innerhalb kurzer Zeit eine weitere Sprache Platz in meinem Hirn finden.
Das sollte aber alles gar kein Problem sein, denn in erster Linie ist es ja die Sprache des Herzens, die spricht und die es uns möglich macht, miteinander zu kommunizieren.
Als wir in der friesischen Hafenstadt Harlingen ankommen, ist die Wiedersehens-Freude groß. Petra und Piet begrüßen uns freudig in ihrem Zuhause und es gibt Kaffee, Kekse, die mitgebrachte Schokolade und viele Erzählungen. Ach ja, und Stroopwafels: eine süße Nascherei bestehend aus zwei übereinander gelegten, dünnen Zimtwaffeln mit Karamell dazwischen. Eine herrliche Nascherei, die nach Kindheit schmeckt, obwohl wir nicht damit aufgewachsen sind.
Gegen Abend machen wir uns gemeinsam auf zum Hafen und spazieren durch die schöne Stadt. Piet macht gerne Stadtführungen und kennt sich bestens mit der Geschichte der Niederlande und der Kultur aus, sodass wir bei jedem Spaziergang auch gleich viele interessante Geschichten hören. Außerdem erzählt uns Petra von den Tall Ships Races. Sie freut sich schon auf die Zeit, in der die großen, wunderschönen Segelschiffe Halt in Harlingen machen und viele Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern zusammenkommen, um gegen einander zu wetteifern, aber in erster Linie, um Freundschaften unter den Ländern aufzubauen und sportlichen Ehrgeiz zu beweisen.

Ein bisschen Hintergrundgeschichte zu Harlingen in Friesland
Harlingen erhielt 1234 das Stadtrecht (eine leicht zu merkende Zahl), unter anderem weil Grachten in der Stadt angelegt wurden. Das sind die berühmten Kanäle, die zu Handelszwecken genutzt wurden. Bis vor einigen Jahrzehnten sind die Grachten im Winter zugefroren und eigneten sich ideal zum Eislaufen und Eisschnell-Laufen.
Nachdem wir erfahren haben, dass Dänemark mit Versandung zu kämpfen hat und auf die Gegebenheiten der Natur damit reagiert, zum Beispiel Leuchttürme wandern zu lassen, hatten die Niederlanden immer ein Thema damit, Landmasse zu retten, die vom Meer verschluckt oder fortgerissen wird. So entstanden die Deiche: Landmasse wurde aufgeschüttet, um eine Art Barriere zum Meer zu bauen und die dahinter liegenden Landfläche vor dem Versinken zu schützen.

Harlingen lag ursprünglich noch westlicher, aber das Meer riss immer mehr Landmasse fort. Um das Land zu schützen, wurden die Deiche rund um das Wattenmeer erweitert. Südlich von Harlingen beginnt der über 30 km lange Abschlussdeich, der bis nach Den Oever reicht und das Ijsselmeer von der Nordsee bzw. dem Wattenmeer trennt.
Heute hat Harlingen etwa 15.000 Einwohner. Ein sehr außergewöhnliches Hotel befindet sich übrigens direkt in einem alten Hafenkran.
Tall Ships Races 2026: Routen-Etappenziel Harlingen
Immer wieder ist der Hafen auch eines der Routen-Ziele im "Tall Ships Races" Event, so auch Anfang Juli 2026. Seit 70 Jahren wird jährlich ein Großsegelschiff-Rennen ausgetragen, das unterschiedliche Häfen in europäischen Gewässern ansteuert. Ursprünglich war das Event als Abschied von den großen Segelschiffen gedacht, da man dessen Ära zu Ende dachte. Aber, das Gegenteil passierte! Ziel der Regatta ist übrigens, einerseits ein Wettsegeln zu veranstalten, und andererseits, zwischen jungen Menschen eine Völkerverständigung, Charakterbildung und persönliche sowie physische Entwicklung zu fördern. Wir sind leider zeitlich bedingt nicht dort, um dieses Spektakel zu sehen, hoffen aber, dass wir in Zukunft einmal dabei sein können! Die Geschichte dazu finden wir sehr spannend und sehr beflügelnd!

Das Richtige kommt, wenn man nicht damit rechnet
Wir genießen einen feinen Abend am Hafen in einem Café, essen dort zu Abend und freuen uns sehr, dass wir uns wieder sehen. Manchmal sind die schönsten Begegnungen die, mit denen man am wenigsten rechnet, zu einer Zeit, in der man sich verloren fühlt nicht vielleicht auch fremd auf der Welt. Aber dann trifft man Menschen wie Petra und Piet und man fühlt sich einfach verbunden. Lustigerweise haben wir uns in Bad Schandau nur kennengelernt, weil wir ursprünglich Urlaub im Schwarzwald machen wollten (noch mit Mini-Auto und Zelt), das Wetter aber so schlecht wurde, dass wir beschlossen haben, in den Nord-Osten von Deutschland zu fahren, denn da war das Wetter besser gemeldet. Wieder einmal ein Beweis für mich, dass die eigenen Pläne nicht immer die besten sind und wir Spielraum für das Leben lassen sollten.

Das älteste funktionierende Planetarium der Welt in Franeker
Nach einem gemütlichen Abend mit guten Gesprächen geht es für uns in die Federn. Nach über 50 Tagen zum ersten Mal wieder in einem richtigen Bett schlafen - denn wir dürfen in einem der Kinderzimmer übernachten. Der Inni war von Anbeginn an für mich eine Kuschelhöhle und ein Zuhause - wieder in einem Haus zu übernachten, war selbst nach so kurzer Zeit eine kleine Umstellung für mich. Wir schliefen sehr gut und fühlten uns wirklich wohl, dank der wundervollen Gastfreundschaft. Aufstehen am nächsten Morgen war für mich etwas schwieriger als für Mario ;-). Nach einem gemeinsamen Frühstück stand ein Besuch in der benachbarten Universitätsstadt Franeker an.
Franeker - oder Frjentsjer - ist Petras Heimatstadt etwa 12 Kilometer von Harlingen entfernt. Sie hat heute etwa 13.000 Einwohner und ist ebenso wie Harlingen sehr gut zu Fuß - oder noch besser: per Rad, zu erkunden. Die beiden Städte liegen nah beinander, sind aber kulturell ein bisschen unterschiedlich. In Franeker wird neben Niederländisch hauptsächlich Friesisch gesprochen.

Wir besuchen das Planetarium, das von Eise Eisinga in seinem eigenen Wohnhaus gebaut wurde. Wer jetzt an eine digitale Lasershow und Fotos aus dem Weltall denkt, liegt falsch. Das Planetarium läuft rein mechanisch und wurde in akribischer Kleinstarbeit fein säuberlich aus Holz und tausenden Nägeln anhand von Beobachtungen und Berechnungen so gebaut, dass es heute noch fehlerfrei funktioniert.

Die damals sechs entdeckten und bekannten Planeten kreisen um die Sonne, Tag und Monat und sogar Uhrzeit werden angezeigt. Bis auf zwei kleine Schäden, die behoben wurden, hat das Planetarium Kriege und Abnutzung bestens überstanden. Das Wohnhaus ist ein Museum und ein Kurzfilm über Eise schildert seine Geschichte, seine Berechnungen und den unglaublichen Bau dieses Meisterwerkes.

Der Besuch im Planetarium war für uns sehr beeindruckend und wir hätten nicht erwartet, dass vor fast 250 Jahren bereits eine sehr genaue Abbildung unseres Sonnensystems nachgebaut und sogar die Tierkreiszeichen, Mondphasen, Monate und Tage so Voraus berechnet und mechanisch nachgebaut werden konnten. Seit 2023 ist das Planetarium außerdem UNESCO Welt-Kulturerbe.

Im Café beim Planetarium testen wir die lokale Küche: niederländische Vlees-Kroketten auf Brot für Mario und einen hausgemachten Ziegenkäse auf Salat. Herrlich!

Wir spazierten anschließend durch Franeker und erfuhren, dass die ehemalige Universität nun eine psychiatrische Klinik ist. Wir spazieren zudem an einem interessanten Sportfeld vorbei, das uns im ersten Moment sofort an Harry Potter und Quidditch erinnert. Petra erklärt uns, dass es sich dabei um den friesischen Handball Keatsen handelt, einer lokalen Sportart, die mit sehr viel Leidenschaft und Stolz betrieben wird.


Hindeloopen: von Trendsettern und Künstlern
Als nächsten Stopp besuchen wir Hindeloopen - eine weiter historische friesische Stadt. Auch diese hat einen besonderen Dialekt: Hindeloopers. Wir haben uns sagen lassen, dass selbst für friesische Ohren dieser Dialekt sonderbar klingt. Auch einen ganz eigenen Modestil hat die Stadt: eine traditionelle Tracht aus dem 19. Jahrhundert ist dort noch sehr präsent. Ihren Ursprung haben diese in den Baumwollstoffen, die im 17. und 18. Jahrhundert aus Indien nach Hindeloopen per Schiff gebracht wurden. Traditionell wurden vorher nur Leinen und und Wolle getragen. Auch künstlerisch hat die Stadt dort interessante Wurzeln: die Hindelooper Malerei.



Der schöne gemeinsame Tag endet mit einem von Petra gekochten Abendessen und einer wie immer angeregten Plauderei, denn eines hat sich schnell herausgestellt: wir können stundenlang über alles mögliche reden. Es wird nie langweilig und regt immer zum Denken an. Egal ob es um die unsere Kulturen, die Wirtschaft, Allgemeinwissen, Weltanschauungen oder Empfindungen geht - es ist immer spannend und bereichernd.
Glückselig fallen wir irgendwann nach einer entspannenden Dusche in die Federn und freuen uns schon auf den nächsten gemeinsamen Tag.
Mühlenhandwerk: ein besonderes Stück niederländischer Kultur
Das heißt, fast gemeinsam, denn Petra muss arbeiten. Das hält Piet aber nicht davon ab, wieder ein abwechslungsreiches Programm für uns zusammenzustellen. Unser Tag beginnt mit Kaffee (natürlich!) und einem entspannten Frühstück, ehe wir eine der wenigen noch in Betrieb stehenden Getreidemühlen besichtigen. Piet hat seinen alten Freund Johan gefragt, ob er für uns eine private Führung machen kann. Die Mühle "Molen de Hoop" in Stiens wird von ihm immer noch betrieben und er führt uns durch diese. Mit seinen über 80 Jahren ist er fit wie ein Turnschuh und kraxelt ohne Probleme die schmalen, steilen Leitern nach oben in den Turm.





Das niederländische Müller-Handwerk steht seit über 10 Jahren auf der Liste der immateriellen Weltkultur-Erben von UNESCO. In der Mühle de Hoop befindet sich auch ein kleiner Laden, wo das Mehl direkt verkauft wird. Jeden Samstag zwischen 09:00 und 13:00 Uhr steht die Mühle für Besichtigungen offen. Danke lieber Johan, dass du dir für uns so viel Zeit genommen hast und uns mit deiner Leidenschaft für dieses Handwerk angesteckt hast! Dank je wel!
Der schiefe Turm von Leeuwarden... und andere Besonderheiten dieser Stadt
Wir genießen noch einen gemeinsamen Kaffee und Kuchen und verabschieden uns sehr beeindruckt von Johan, um unser nächstes Ziel Leeuwarden anzusteuern. Sie ist die größte Stadt und Verwaltungssitz der Provinz Friesland und hat ca. 130.000 Einwohner, ist also in etwa so groß wie Innsbruck.

Leeuwarden hat einen liebenwerten Flair und wirkt jung und historisch zugelich. Piet führt uns schnellen Schrittes durch die tolle Stadt und wir sind vollends verzaubert. Wir besuchen die Altstadt, schlendern durch kleine Gassen, immer untermalt von Piets faszinierendem Fundus an Wissen über jede Ecke, egal ob historisch oder politisch. Wir treffen sogar eine alte Freundin von ihm und genießen einen gemeinsamen Kaffee. Für Piet ist gemeinsames Kaffeetrinken die Zeit, in der man Zeit für Gespräche findet, Pläne schmiedet, philosophiert oder einfach verschnauft. Im Englischen würde man wahrscheinlich sagen "share a coffee" - denn man teilt wirklich einen Moment miteinander. Auf Deutsch habe ich gar keine passende Übersetzung gefunden. Bei uns trinkt man zwar Kaffee miteinander und es wird dabei ebenso miteinander gesprochen, aber die Nuance ist trotzdem anders. Man wird eingeladen, ganz offen miteinander zu reden, es entsteht ein eigener Raum. In Deutschland und West-Österreich ist eher das gemeinsame Bier, in Ost-Österreich und Frankreich vermutlich ein Glas Wein, und in Großbritannien der Tee, der zum offenen Gespräch einlädt. Kleine philosophische Notiz am Rande... wir machen weiter.




Ein kleines Highlight für uns ist das Museum De Grutterswinkel: ein ehemaliges Greisler-Geschäft aus dem Jahr 1901. Neben einem Süßigkeitenladen und einem Café gibt es ein Museum mit allerlei interessanten Fakten rund um Lebensmittelbeschaffung, Haushalt, Schmuggel und Alltagsleben der Niederländer bis in die 1970er Jahre. Es erzählt die Geschichte der Kolonialwaren und man staunt so manches Mal auch über die Kreativität der damaligen Schmuggler: nicht selten wurden in Kinderwagen doppelte Böden eingebaut, um Tabak oder Alkohol zu schmuggeln. Clever!

Am höchsten (von Menschen geschaffenen) Punkt der Niederlande
Gut gespeist, viel gesehen und wieder mit feinen Süßigkeiten ausgestattet geht es für weiter zu einem letzten Zwischenstopp für diesen Tag: Hegebeintum, oder auf Niederländisch: Hogebeintum. Der Ort mit satten 85 Einwohnern liegt mit fast 9 Metern über dem Meeresspiegel auf der höchsten Warft (niederländisch: terp) der Niederlande.
Bei einer Warft handelt es sich um einen von Menschenhand aufgeschütteten Hügel, der als Hochwasserschutz dient. Warften entstanden vor den Deichen. Oft findet man (auch hierzulande) Kirchen oder wichtige Gebäude auf Anhöhen gebaut, wie auch hier die Kirche von Hegebeintum.



Anzeichen für archäologische Funde entlang der Warften zeigen, dass bereits im frühen Mittelalter Handel mit Großbritannien und Skandinavien gemacht wurden. Die Warften wurden ab dem 19. Jahrhundert großflächig wieder abgebaut, da die Erde sehr fruchtbar war und man damit landwirtschaftliche Flächen gedüngt hat.
Am Fuße der Warft von Hegebeintum befindet sich auch ein Besucherzentrum, in dem die Geschichte der Warften, dessen Abbau und die Funde, die währenddessen gemacht wurden, anschaulich dargestellt werden.
Kaiserschmarren für die Seele
Nach einem weiteren Tag voller kleiner Abenteuer führt uns unser Weg heimwärts bzw. in den Supermarkt: wir wollen heute für Petra kochen, die den ganzen Tag arbeiten war. Es gibt Knoblauch-Nudeln und auf besonderen Wunsch von Petra und Piet einen Kaiserschmarren, den wir gemeinsam zubereiten. Kohlenhydrate-mäßig ein mächtiges Abendessen, aber wir haben ja viel gesehen und unternommen, und auch der Seele tat es gut. Vom Kaiserschmarren ist übrigens nix übrig geblieben....

Die Bäuche sind voll, die Gesichter glücklich, die Augen werden müde... Unser letzter gemeinsamer Tag steht bevor.
Mit den fiets durch Harlingen
Unseren letzten gemeinsamen Tag in den Niederlanden verbringen Mario und ich auf den "fiets", als Fahrrädern, um Harlingen auf richtig authentisch niederländische Art zu erkunden! Piet vermietet Geschäftsflächen und musste spontan dorthinfahren um ein technisches Problem zu beheben, und Petra schickte uns los, um ein bisschen Zeit gemeinsam verbringen zu können, während sie sich um das Mittagessen kümmert. Wirklich rührend, fanden wir.

Da Petras Geburtstag in ein paar Tagen sein würde, nutzten wir die Gelgenheit nicht nur, für einen kleinen Bummel in Zweisamkeit, sondern auch, um ihr eine kleine Freude zu besorgen. Beide hatten sich so viel Zeit für uns genommen, uns mir ihrer Gastfreundschaft und Aufmerksamkeit total beseelt und wir wollten uns so auch bedanken.



*Es gibt zu dem Kamel einen Insider: sobald jemand sagt "Und jetzt?" ist es Usus der beiden darauf zu antworten: "...kommen die Kamele mit den großen Füßen". Und zwar auf Deutsch. Woher der Spruch kommt, ist nicht ganz klar, aber er sorgte immer wieder für Lacher und hat sich auch in unseren Sprachgebrauch mittlerweile etabliert. Als wir an einer Hausmauer vorbeifuhren, meinte Mario plötzlich: "Da ist es! Wir haben es gefunden! Das Kamel mit den großen Füßen!" und lachten uns wirklich schlapp über das Kamel-Graffiti.
Wenn wir nun schon in den Niederlanden sind, darf ein Einkauf auf keinen Fall fehlen: Käse! Petra gab uns den Tipp eines Feinkostladens in der Innenstadt und da sie sehr von der Qualität der Produkte schwärmte, war ein Geschenk für sie auch gleich gefunden. Ein Geschenkkorb mit feinen Leckereien soll es werden.
Einen Bummel durch die Geschäfte, eine Fahrt entlang des Hafens und ein paar Momente der Zweisamkeit später waren wir auch schon wieder zurück und konnten ein gemeinsames Mittagessen und Kaffee genießen, ehe wir uns langsam aber sicher auf die Weiterfahrt machten. Petras Geburtstagsgeschenk konnten wir heimlich an Piet überreichen, der es gut verstecken und ihr am Geburtstag überreichen würde.
Die Weiterfahrt zögerten wir ziemlich hinaus, denn es fiel uns wieder einmal sehr schwer, von dannen zu ziehen. Wir hatten eine wundervolle, familiäre Zeit genossen, waren ganz berührt davon, wie viel Zeit sich die beiden für uns genommen haben und wie schön so ein Miteinander sein kann, auch wenn man sich erst seit kurzem kennt.
Wir wissen, dass ihr unseren Blog lest und deshalb danke euch beiden, von Herzen! Wir freuen uns schon sehr auf unser nächstes Wiedersehen! We sturen jullie veel liefs en een dikke knuffel. 🫂



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